Cindy
Vom Angstpony zum gelassenen Alltag – mit einer Besitzerin ohne Pferdeerfahrung.
„Der Himmel hätte uns keinen besseren Trainer schicken können. Wir haben beide – Cindy und ich – sehr viel gelernt. Und es hätte für Cindy sicher auch keinen anderen Weg gegeben.“
Andrea & Cindy
Unsere Geschichte mit Jasmin
Uns, das sind Cindy, ein 10 jähriges Welsh-Pony und ich, Andrea.
Nachdem meine Mutter eine Gehirnblutung erlitt, war sie leider nicht mehr in der Lage sich um ihre beiden Pferde, einen damals 23 jährigen Haflinger und ein 4 jähriges Welsh-Pony, zu kümmern. Cindy hatte sie erst vor Kurzem bekommen, als ihr 2. Haflinger starb. Sie war gerade dabei eine Beziehung zu Cindy aufzubauen.
Die erste Zeit übernahm mein Vater die Fütterung usw. Aber da die sehr schreckhafte und ängstliche Cindy eines Tages ihr Halfter verloren hatte und es all jenen die probierten sie zu fangen, es nicht gelang das Halfter wieder auf dieses Pferdchen raufzubringen, und der Hufschmied schon mehr als notwendig war, musste ich mich einschalten.
Und so kam durch unsere Tierärztin die Jasmin ins Spiel, der es dann wirklich gelang Cindy einzufangen und das Halfter wieder anzuziehen, damit die Tierärztin notdürftig einmal die Hufe behandeln konnte. Das Hufproblem war somit vorerst einmal gelöst. Doch blieb trotzdem der traurige Umstand, dass dieses Pferd niemand angreifen und einfangen konnte, was spätestens beim nächsten Mal Hufschmied oder Tierarzt der Fall wäre.
Eine Abgabe der Pferde stand zur Debatte, aber wer will schon einen alten Haflinger (der damals noch dazu einen verletzten Fuß hatte) und ein Welsh-Pony das sich nicht angreifen ließ, aber die beiden hatten und haben laut Jasmin ein schönes zu Hause mit einer guten Offenstallhaltung. Also beschlossen wir, die Pferde bleiben wo sie sind, aber mit Cindy müssen wir arbeiten. Und da bin ich Jasmin unendlich dankbar, die wirklich unermüdlich über Wochen und Monate immer wieder gekommen ist, mich unterstützt hat und mir gezeigt hat wie man sogar mit einem so seeeeeeeehr schreckhaften Pferd (erblich vorbelastet, Mutter war auch so und wahrscheinlich bedingt durch Inzucht), eine Beziehung und Vertrauen aufbauen kann.
Dazu muss ich noch anmerken, ich bin nicht unbedingt ein Pferdemensch und auch nicht sehr pferdeerfahren, aber ich bin sehr tierlieb und daher tat ich und tue ich immer noch was ich kann für die beiden Pferde (trotz meiner sehr begrenzten Zeit).
Jasmin hat uns beiden, der Cindy und mir, einen gewaltfreien, liebevollen Weg zur Selbsthilfe gezeigt. Dafür bin ich wirklich sehr sehr dankbar. Ihre Geduld und Ausdauer haben sehr wohl bei Cindy als auch bei mir gefruchtet. Es war ein Weg, um nicht zu sagen ein langer Weg, aber der hat sich wirklich gelohnt! Jasmin hat uns wirklich alles mitgegeben um mit unseren Problemchen die so manchmal wieder rüberkommen (z.B. Halfter wieder verloren), alleine fertig zu werden. Der Himmel hätte uns keinen, wirklich keinen besseren Trainer schicken können. Wir haben beide, Cindy und ich, sehr viel gelernt und es hätte für Cindy sicher auch keinen anderen Weg, als diesen sanften gegeben, alles andere wäre nach hinten losgegangen, das weiß ich heute.
Ich bin auch sehr dankbar dass ich Jasmin jederzeit um Rat fragen kann wenn ich mir bei irgendetwas unsicher bin! Sie könnte uns zwar sicher auch noch praktisch helfen, aber, und das war auch immer Jasmins Ziel, bin ja ich die Bezugsperson und ich hab schon so viel Vertrauen aufgebaut, dass wir das letzte Halfter-Problem alleine lösen konnten.
Liebe Jasmin, vielen vielen vielen Dank für alles, und auch an euch da oben, dafür dass ihr Jasmin zu uns gebracht habt.
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